Afrika/Uganda
Schul- und Berufsausbildung für Aidswaisen
In der Diözese Masaka mit 1,2 Millionen Einwohnern wird die Zahl der Aidswaisen auf 150.000 geschätzt; 80.000 davon sind zwischen 5 und 18 Jahre alt. Es gibt ca. 800 sogenannte „Kinderhaushalte“, d. h. Haushalte, denen kein Erwachsener mehr vorsteht. Diese Zahlen sind nicht bloße Statistik – dahinter verbergen sich viele Einzelschicksale:
• Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind und die nun bei Großeltern oder Verwandten unterkommen; durchschnittlich leben in diesen „Ersatzfamilien“ 10 bis 12 Kinder.
• Kleinkinder, die von ihren älteren Geschwistern versorgt werden, die oft selbst noch unter 16 Jahren sind.
• Kinder, die ihre Schul- und Berufsausbildung abbrechen müssen, weil das Schulgeld aufgrund des Todes der Eltern nicht mehr aufgebracht werden kann.
• Kinder, die Analphabeten bleiben und in der Gefahr sind, Straßenkinder zu werden, da sich niemand um sie sorgt.
• Kinder, die keine ausreichende medizinische Versorgung haben und aufgrund der HIV-Infektion an Erkältungen, Malaria, Typhus oder Durchfall sterben.
Diese schwierige Situation ist für die Sozial- und Pastoralarbeit der Kirche eine große Herausforderung – den Waisen eine Ausbildung zu ermöglichen, die Hilfe zur Selbsthilfe ist. Nur so können sie ihr Leben meistern und ihren jüngeren Geschwistern zur Seite stehen.
50 junge Menschen können mit einem jährlichen Betrag von € 13.500 zur Schule gehen oder eine Berufsausbildung machen – zum Schreiner, Maurer, Metallarbeiter, zur Näherin oder zum Landwirt.
Das Projekt ist auf drei Jahre hin angelegt.
Mit Ihrer Hilfe unterstützen wir das Projekt.